Tag 4: Mit Kenya Airways über Kilimanjaro nach Zanzibar

Früh morgens (04:30) klingelte bereits der Wecker, da unser Taxi zum Flughafen für 05:00 bestellt war. Eigentlich planen wir weniger Zeit zum Flughafen ein, aber mehrere Berichte und die Hotelleitung rieten pünktlich zu starten. Verkehrsflussstörungen gab es um diese Zeit im sonst so Stau geplagten Nairobi noch nicht. Als wir kurz vor dem Flughafen waren, wurde uns langsam klar, wieso wir so früh los mussten. Bereits vor der Einfahrt ins Flughafengebiet gab es die erste Sicherheitskontrolle. Dabei stiegen alle Mitfahrer aus und betraten ein Gebäude, in welchem ein Metalldetektor alle Passagiere und ein Röntgenscanner deren Gepäck prüfte, bevor diese auf der anderen Seite des Gebäudes wieder ins Fahrzeug stiegen. Der Sinn dieser Massnahme hat sich uns nicht ganz erschlossen, da Fahrer und Gepäck im Auto augenscheinlich nicht weiter geprüft wurden.

Die nächste Sicherheitskontrolle erfolgte bei Betreten des Flughafengebäudes, dort wurde das gleiche Spiel noch einmal gemacht. Danach erst ging’s zum Check-in und zur Passkontrolle. Natürlich erfolgte danach noch eine weitere Sicherheitskontrolle, wie man sie auch von anderen Flughäfen kennt. Dank unseres Skymiles Status konnten wir immerhin die Schlangen etwas abkürzen und die Kenya Airways Lounge für ein kleines Frühstück nutzen. Erwähnenswert ist der handgemachte Cappuccino, der wirklich lecker war. Das Essen kann man getrost überspringen, zur Auswahl standen z.B. pochierte Eier, die nicht nur komplett durchgehärtet mit bereits ergrautem Dotter, sondern auch nur noch lauwarm waren. Als wir uns auf den Weg zum Flieger machten und unsere Bordkarte gescannt wurden, gab es eine freudige Überraschung. Wir erhielten auf ein Ticket dank Status ein Upgrade in die Business Class und da der Flug aus zwei Segmenten bestand (Nairobi-Kilimanjaro-Zanzibar), konnten wir beide für je ein Segment Business fliegen.

Leider war das Wetter sehr bewölkt und so konnten wir den Kilimanjaro im Anflug auf den gleichnamigen Flughafen nicht in voller Pracht bewundern. Für ein paar Fotos reichte es aber allemal. Nach der Landung erfuhren wir von neu zugestiegenen Passagieren, dass wir Glück hatten, den Kili überhaupt gesehen zu haben. Diese waren nämlich drei Tage vor Ort und bekamen ihn in dieser Zeit wegen des Wetters nie zu Gesicht.

Nach einem kurzen Aufenthalt flogen wir weiter nach Zanzibar, wo wir uns ein Visa on Arrival holten und schliesslich ins gebuchte AirBnB in Stone Town gebracht wurden.

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