Tag 9: Tinga Tinga Shopping in Dar es Salaam

Für unseren einzigen Tag in Dar es Salaam entschlossen wir uns, die Tinga Tinga Arts Co-operative Society (http://www.tingatinga.org) zu besuchen. Dort kreieren und verkaufen regionale Künstler ihre Werke wie z.B. Gemälde, Skulpturen und weitere Kunstgegenstände. Es gibt so viel zu sehen und zu lernen, dass es sich schon mehr um ein Museum als einen Markt handelt. Schlussendlich entschieden wir uns ein paar Gemälde und Türschilder zu kaufen, wobei ein Grossteil der Gemälde von einem Künstler namens Sunday stammte, den wir vor Ort trafen. In unserer Gallerie könnt ihr uns auf einem gemeinsamen Foto mit Sunday sehen, der gerade sein neuestes Werk malt. Wir können den Markt allen wärmstens empfehlen, da man hier nicht nur tolle Kunst bekommt, welche garantiert nicht aus einer industriellen Fertigung aus Fernost stammt, sondern auch noch regionale Künstler aus Dar es Salaam unterstützt. Da uns das Bargeld ausging und Kreditkarten nicht akzeptiert wurden, mussten wir ein paar Tansanische Schilling organisieren. Neuer Ort, gleiches Spiel wie in Nairobi und Zanzibar: ATM Nr 1 zeigt minutenlang „Start up is processing“, ATM Nr 2 hat keine Moneten geladen, ATM Nr 3 funktioniert, aber mit Gebühr. Als Fazit haben wir mitgenommen, dass in Afrika nur Geldautomaten, die eine Gebühr erheben, nutzbar sind. Nach unserem ausgiebigen Shopping wollten wir mit einem Uber zum Flughafen. Mehrere Quellen hatten berichtet, dass das nicht möglich sei. Stimmt aber nicht. Allerdings sollte man einen grosszügigen Puffer einplanen, da dank Strassenarbeiten und Stau die von Google Maps vorgeschlagene Zeit durchaus mal 2 genommen werden kann. Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie am Flughafen Dar es Salaam gearbeitet wird, werft einen Blick in unsere Galerie. Einfach unglaublich. Schließlich waren wir ganz froh drum, den Flug mit South African Airlines in Business gebucht zu haben. Da wir den ganzen Tag mit Einkaufen beschäftigt waren und daher das Essen ganz vergessen hatten, konnten wir in der Tanzanian Lounge endlich einen Happen zu uns nehmen. Hier haben wir auch unser Lieblingsgetränk in Südafrika entdeckt: Stoney Tangawizi, eine Ingwerlimo. Der Flug mit South African Airways war unspektakulär, das Essen so lala, aber der Service gut. Nach unserer Landung in Jo’burg liefen wir nach einem Abstecher in der Apotheke, da Olaf sich erkältet hatte, gleich zum Mietwagenschalter. Hier fragte der Mitarbeitet mehrmals nach, wo Olaf denn seine Stimme verloren hatte, obwohl dieser kaum noch sprechen konnte. Small talk ad absurdum. Schliesslich konnten wir uns aber auf den Weg zu unserem Hostel in der Nähe des Flughafens machen, von wo aus am nächsten Tag unsere Safari durch Südafrika starten sollte.

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