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Reise zum Mittelpunkt der Erde – Mitad del Mundo

Tag 36 unserer Weltreise: Ecuador

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir Teil 1 unserer Quito Tour an der Basílica del Voto Nacional. Wir hatten sie bereits bei unserer Ankunft von der Dachterrasse aus gesehen, aber bei Tag und aus der Nähe war sie um einiges beeindruckender. Nach einer ausführlichen Foto Session, statteten wir ihr auch einen Besuch ab.

Basílica del Voto Nacional
Basílica del Voto Nacional
Basílica del Voto Nacional
Wir vor der Basílica del Voto Nacional

La Mitad del Mundo

Danach sollte es erstmal weiter zur La Mitad del Mundo gehen. Das Äquatormonument, das übersetzt «die Mitte der Erde» heisst, steht in San Antonio de Pichincha in der Nähe von Quito. Obwohl nach neuesten Erkenntnissen der wahre Äquator ungefähr 240 m nördlich des Monuments verläuft, ist der Ort dennoch einen Besuch wert. Bereits unsere Anreise war abenteuerlich. Da wir gehört hatten, dass Taxis nicht allzu sicher seien und der Bus auch um einiges günstiger war und direkt bis zum Monument fuhr, haben wir uns für diesen entschieden.

Der Bus fungiert in Ecuador auch als eine Art Supermarkt. An jeder Station stiegen Händler hinzu und verkauften von Lebensmitteln über Putzzubehör hin zu Zahnpflege, was man sich vorstellen konnte. Olaf wollte unbedingt ein Eis testen und was soll man sagen, es war äusserst empfehlenswert.

Am Ziel angekommen, machten wir etliche Fotos vor dem Monument, um alle Seiten des Äquators einzufangen.

Mitad del Mundo
Mitad del Mundo
Mitad del Mundo
Weltkugel auf dem Mitad del Mundo
Mitad del Mundo
Wir vor dem Mitad del Mundo
Mitad del Mundo
Wir auf der Äquatorlinie

Danach bestiegen wir das 30 Meter hohe Monument und konnten eine tolle Aussicht geniessen. Im inneren des Turms befindet sich eine Ausstellung, welche über Ecuador informiert.

Mitad del Mundo
Mitad del Mundo
Mitad del Mundo
Mitad del Mundo

Centro Histórico

Im Anschluss fuhren wir zurück nach Quito, um mit Teil 2 unserer Tour fortzufahren und sahen uns im Centro Histórico um. Ausgangspunkt war der Plaza Grande. Da wir hungrig waren, gönnten wir uns ein Sandwich im Los Sanduches de la Plaza Grande.

Plaza Grande
Plaza Grande

Von hier aus konnte man auch gut den Hügel El Panecillo (das Brötchen) mit seiner 45 Meter hohen Statue Virgen de Quito sehen.

Virgen de Quito
El Panecillo mit Virgen de Quito

Wenige Meter weiter bestaunten wir die mit Gold reich verzierte Iglesia la Compañia.

Iglesia la Compañia
Iglesia la Compañia

Gleich daneben war das Franziskanerkloster El San Francisco anzutreffen.

El San Francisco
El San Francisco

Da wir mittlerweile beide eine ziemliche Haarpracht vorweisen konnten, liessen wir uns noch für 2 USD pro Person einen südamerikanischen Haarschnitt verpassen. Wir waren ja auf Weltreise und da kann man auch etwas Neues probieren.

Friseur
Günstige Haarschnitte

Essen auf dem Markt

Bei unserer Ankunft am Tag zuvor, hatten wir aus dem Taxi einen Nachtmarkt mit Essensständen gesehen. Wir konnten uns ungefähr erinnern, in welchem Bezirk der Markt war, aber nicht mehr an den genauen Standort. Also fuhren wir mit dem Bus bis zu einer Station im Bezirk La Floresta, welche sich unserer Meinung nach in der Nähe des Marktes befand. Da wir nach einigem Fussweg noch keinen Markt finden konnten, fragten wir eine junge Familie auf der Strasse. Sie wussten sofort wovon wir sprechen und begleiteten uns zu den Essensständen im Parque José Gabriel Navarro. Wir bekamen auch noch eine Einladung, sollten wir mal in ihrem Wohnort zu Besuch sein. Wie schon in Kolumbien, erfuhren wir auch in Ecuador eine ungewohnte Herzlichkeit.

Wie wir zum Abschluss unseres Südamerika Abschnitts feststellten, schienen die Kochkünste immer ein Land auszulassen. Um das Ganze etwas zu präzisieren, war das Essen in Kolumbien muy delicioso – super lecker. In Ecuador haben wir nicht wirklich gute Erfahrungen mit der lokalen Küche gemacht. Peru wiederum überzeugte auf ganzer Linie. Danach kam in Bolivien wieder nichts Erwähnenswertes. Chile konnte beim Essen dagegen überzeugen.

Aber kommen wir nun zu unserem Markterlebnis. Uns wurde immer versucht Tripas anzubieten. Obwohl das Ganze ekelhaft roch, haben wir schliesslich einen Bissen probiert. Schmeckte so wie es roch. Nach einer kurzen Recherche stellten wir fest, dass es sich dabei um Kutteln handelte.

Wir haben uns dann für das einzig Geniessbare, sowohl in Ecuador als auch später in Bolivien entschieden, Wurst mit Eiern. Dazu tranken wir, wie in Südamerika üblich, bunte, pappsüsse Limonade. Als Nachspeise gab es etwas aus der Fritteuse, da ist man immer auf der sicheren Seite.

Essen
Typisch ecuadorianisches Essen
Nachtisch
Was frittiertes zum Nachtisch

Uns fielen schon zu Beginn die streunenden Hunde im Park auf. Nachdem wir festgestellt hatten, dass alle Marktbesucher ihre Essensreste an sie verfütterten, wunderte uns das nicht mehr.

Hund
Streunender Hund auf dem Nachtmarkt

Nächtliche Busfahrt

Nachdem wir unseren Hunger gestillt hatten, traten wir mit dem Bus unseren Rückweg an. Einige Fahrzeit später, nach dem Auftauchen der ersten brennenden Mülleimer und zwielichtiger Gestalten, wurden wir von Einheimischen gefragt, ob wir sicher seien, dass wir noch nicht hätten aussteigen müssen. Als wir ihnen erklärten, wohin wir wollten, wurde uns geraten an der nächsten Station auszusteigen und den Weg mit dem Taxi anzutreten, da sonst peligroso. Das kannten wir ja schon aus Kolumbien. Wir fragten kurz nach, wie gefährlich das Taxi sei, da wir gewarnt wurden, aber man versicherte uns, dass das Taxi weitaus weniger gefährlich als der Bus wäre. Also traten wir den Rest unserer Strecke mit einem Taxi an. Wohl behalten im Hotel angekommen, sollte es am nächsten Tag zum absoluten Highlight unserer Weltreise weitergehen, Galapagos.

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