Workout in der Felsenstadt Petra

Tag 21 unserer Weltreise: Jordanien

Unseren Mietwagen hatten wir am Vortag nach der Landung bei Monte Carlo Rental Car abgeholt. Wir sollten später über unsere abgeschlossene Vollkaskoversicherung noch froh sein. Nach einem Frühstück in unserer Unterkunft Sydney Hotel in Amman ging es los Richtung Petra. Wir hatten uns vorab einen Jordanpass Wanderer besorgt, welcher einem viel Geld spart, wenn man neben dem beinhalteten Visum auch zumindest Petra besuchen will.

Auf dem Weg nach Petra

Unterwegs nach Petra machten wir bereits mit Speed Bumpern Bekanntschaft. Das sind fiese kleine Hügel, die so geschickt mitten auf der Strasse eingebaut sind, dass man sie erst ein paar Meter vorher sieht und das Auto garantiert nicht mehr auf Schrittgeschwindigkeit gebremst bekommt. Das Resultat waren immer recht holprige Sprünge mit unserem Mietwagen, der nicht mehr der Jüngste war.

Petra, die rosa Felsenstadt war einer der Hauptgründe, wieso wir Jordanien mit auf unsere Reiseroute aufgenommen hatten. Sie war in der Antike die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und 1985 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen worden. Nach der Ankunft werden wir bereits von Kutschen- und Pferdebesitzern bedrängt. Wir lassen uns einen kurzen Ritt aufschwatzen und obwohl dieser im Eintrittspreis enthalten ist, geht wie schon in Ägypten nach dem 5-minütigen Ritt die Diskussion um Trinkgelder los.

Zu Fuss durch Petra

Nach der ersten negativen Erfahrung in Jordanien machen wir uns zu Fuss weiter auf den Weg durch den Siq. Der Siq stellt eine 70 Meter tiefe und 1,5 Kilometer lange Felsschlucht dar, welche am Eingang zu Petra endet und den Blick auf die Schatzkammer «Khazne al-Firaun» freigibt. Sie ist das berühmteste Bauwerk von Petra und mit ihren 40 Metern Höhe und 25 Metern Breite wirklich beeindruckend. Die Schatzkammer und der Siq dürften den Meisten Filmfans auch aus «Indiana Jones und der letzte Kreuzzeug» bekannt sein, da die Schlussszenen hier gedreht wurden.

Siq in Petra
Siq in Petra
Khazne al-Firaun
Wir vor der berühmten „Khazne al-Firaun“
Khazne al-Firaun
Schatzkammer

Wanderung zum Kloster

Das zweite Highlight in Petra ist der Felsentempel «Ad Deir», was übersetzt so viel wie das Kloster heisst. Seinen Namen hat er von Mönchen, welche sich im Mittelalter hier niederliessen. Auf dem Weg dahin kommen wir an den Gräbern der Königswand und dem römischen Theater vorbei.

Königswand Petra
Gräber der Königswand

Wir müssen bei sengender Hitze eine Wanderung über einen engen und steilen Bergpfad ausserhalb der eigentlichen Felsenstadt unternehmen.

Aufstieg zum Kloster in Petra
Beschwerlicher Aufstieg zum Kloster

Immer wenn Yoda schlapp machen will, schreit Olaf schon, er wolle bloss noch schnell um die nächste Ecke schauen. Immer wieder kommen uns Händler, teils mit ihren Nutztieren, entgegen, welche mühelos Stufe um Stufe erklimmen. Völlig kaputt erreichen wir den Tempel und werden mit einem monumentalen Bauwerk, einer tollen Aussicht und wenigen Touristen belohnt.

Aussicht auf Petra
Aussicht vom Kloster auf Petra
Kloster Ad Deir in Petra
Wir machen ein Selfie vor dem Kloster
Kloster Ad Deir in Petra
Kloster

Der Tempel ist mit 39 Metern fast gleich hoch wie Petra und mit 47 Metern fast doppelt so breit. Nach einer ausgiebigen Foto-Session machen wir uns in der Dämmerung auf den Rückweg. Bei einer Shawarma-Platte erholen wir uns von den Strapazen. Danach fahren wir in unsere Unterkunft Rocky Mountain Hotel. Am nächsten Tag sollte dann unsere Wadi Rum Tour mit Übernachtung in der Wüste auf dem Programm stehen.

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